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Wärme- und Kälteanwendungen

Beide beeinflussen Muskelspannung und Durchblutung im Sinne einer Stoffwechselsteigerung. Dadurch können Schmerzen gelindert sowie Verspannungen des Bindegewebes reduziert werden.
Sie dienen als vorbereitende/ergänzende Maßnahme der weiteren ergotherapeutischen Behandlung.

Wie wirken Wärmeanwendungen?

Wärmebehandlungen fördern die Durchblutung von Haut und Muskulatur, regen den Stoffwechsel an, lindern Schmerzen. Dadurch werden die Strukturen, z. B. steife Gelenke, wieder beweglicher.
Wärmeanwendungen erfolgen in unserer Praxis v.a. in Form von Paraffinbädern, als Heiße Rolle, als warmes Wasser-, Kies- oder Körnerbad.

 

Wirkungsweise Paraffinbad:

»Von einer Wärmeanwendung profitiert ein Patient z. B. bei chronischen rheumatischen Erkrankungen, bei degenerativen Gelenkschädigungen, z. B. Arthrose in Händen oder Füßen, oder  bei chronischen Schmerzzuständen. Vor allem das Paraffinbad wird in der Rehabilitation von Rheumapatienten erfolgreich eingesetzt. „Diese Überwärmungstherapie rheumatisch verformter Hände wirkt nicht nur lokal, indem sie zur besseren Durchblutung führt, Querverklebungen von Muskelfasern und Spannungen in den Gefäßen sowie vorhandene Ödeme löst. Der Einsatz des Paraffinbads hat überdies eine systemische Wirkung, indem es den gesamten Stoffwechsel, das vegetative Nervensystem und die Leberfunktion anregt und die Schmerzentstehung abmildert. Das Paraffinbad hat denselben Effekt beim rheumatisch deformierten Fuß mit typischen Zehenfehlstellungen wie Hammer- oder Krallenzehe und bei Arthrose in Händen und Füßen“, so Prof. Dr. Gerhard  A. Müller, Nephrologe, Rheumatologe und Ärztlicher Direktor der Balzerborn Kliniken, Rehaklinik für Orthopädie, Rheumatologie, Nephrologie und Dermatologie in Bad Sooden-Allendorf.«

 

Quelle: Handreichung „Pressedienst“ vom 27.09.2011, Balzerborn Kliniken Bad Sooden-Allendorf, Text und Redaktion: Dr. Gisela Heimbach

Wie wirken Kälteanwendungen?

Durch Kältereize kann Durchblutung lokal kurzzeitig reduziert werden, um Schwellungen (Ödemen) sowie Schmerzzuständen entgegenzuwirken. Kältereize z. B. in Form von Kältekompressen, Gelpackungen, kalter Wickel oder gekühlter Rapssamen finden Anwendung bei entzündlichen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, z. B. bei Rheumatischen Erkrankungen, bei Prellungen, nach Frakturen.

 

Wirkungsweise: kurzzeitige lokale Reduzierung der Durchblutung, dadurch

  • Hemmung des Entzündungsprozesses
  • Schmerzlinderung
  • Änderung der Muskelspannung
  • Schwellungen (Ödeme) lassen nach
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Ergotherapie - Meissen - Gabriele Reißig